Resümee
23. RALLYLEGEND San Marino 2.-5.10.2025
Nach Ankunft in San Marino wurde das erste Mal ein Servicebereich im Stadionbereich bezogen. Bereits in der ersten Nacht und am ersten Reece Tag zeigte sich der Wettergott in San Marino von seiner Regenseite.
Da es wie aus Kübeln goss, erfolgte die Beklebung des Lada in der Tiefgarage eines Einkaufszentrums.
Nach erfolgreicher technischer Abnahme begann das Recce.
Hier zeigte sich das nahezu alle Wertungsprüfungen geändert wurden und daher nicht mit der letztjährigen Streckenführung vergleichbar waren.
Zu einiger Verwirrung bei den Marschalls führte die Tatsache das wir das Recce mit unsrem zweiten Lada durchführten. Es entstand bei den technischen Kommissaren der Eindruck es handele sich um unser Wettbewerbsfahrzeug.
Eine Disqualifikation stand kurz im Raum. Erst nach dem ein Foto bei der Rennleitung eingereicht worden war, auf dem beide Fahrzeuge nebeneinander geparkt waren schienen alle Unklarheiten beseitigt.
Allerdings sollte sich die Probleme an den beiden weiteren Reece-Tagen in derselben Art und Weise fortsetzen.
Beim obligatorischen verpflichtenden Kauf der Pirelli Reifen fiel die Entscheidung auf Grund der unsicheren Wetterlage auf Regenreifen.
Im Gegensatz zum Vorjahr verliefen die 4 Durchläufe im Shakedown unfallfrei und problemlos.
Beim folgenden Sprintrennen am Donnerstagabend war die Scuderia Teutonia der schnellste Lada im Feld.
Und das obwohl die ungarische Konkurrenz im Vergleich zum Vorjahr erheblich aufgerüstet hatte.
Deren Lada’s verfügten alle über eine beschreibbare elektronische Zündung und der Hubraum entsprach eher 2000 ccm als den Klassen konformen 1600 ccm.
Am Freitagabend galt das Motto Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Es wurde ausschließlich auf ankommen gefahren. Trotzdem konnte eine Berührung mit einem Strohballen in der Chiesanuova nicht verhindert werden, was zusätzlich mit einer Zeitstrafe von einer Minute beaufschlagt wurde.
Der Samstag begann erfolgversprechend mit guten Zeiten in Piandavello 1 und La Casa 1.
Dann allerdings erfolgte der herbe Rückschlag in der Legend 1 mit einem Fronteinschlag in der Mauer.
Es gelang den Lada in der kurzen Pause beim Regrouping wieder fahrtüchtig zu bekommen, allerdings konnte der Zusatzlichtbalken nicht mehr so ausgerichtet werden das er wie gewünscht die Straße ausgeleuchtet hätte.
Die folgende Zeit in Piandavello 2 war auf Grund der schlechten Lichtverhältnisse dementsprechend nicht konkurrenzfähig.
La Casa 2 fiel auf Grund eines Brandes aus, so dass es sich bei der WP-Zeit nicht um eine gefahrene Zeit sondern um eine von der Rennleitung festgelegt Zeit handelt.
Nachdem das Fahrzeug nach Rückkehr von den Wertungsprüfungen so gut wie möglich in Stand gesetzt wurde, entschieden vor Einfahrt in das Parc Ferme auf Grund der schlechten Wetterprognosen zwei extrem weiche Trockenreife aufzuziehen.
In der Nacht zum Sonntag verschlechterte sich das Wetter erheblich.
Die Entscheidung fiel darauf, alles für einen sehr schnellen Reifenwechsel auf Regenreifen vorzubereiten.
Ein Antrag der Teams bei der Rennleitung die Fahrzeuge für einen Reifenwechsel aus dem Parc Ferme holen zu dürfen wurde abgelehnt.
Allerdings wurde die Zeit für die Überführung zur ersten Wertungsprüfung um 15 Minuten verlängert.
Nach einem schnellen Reifenwechsel durch unsere super Servicetruppe Hendrik, Josef und Luca ging es auf eine Le Tane 1 mit extrem schwierigen Bedingungen.
Auch auf der Legend 2 waren die Bedingungen sehr herausfordernd.
Auf der abschließenden Le Tane 2 konnte dann eine sehr gute Zeit gefahren werden.
In der Gesamtwertung der Classic Cars belegten wir damit Platz 29. In der Klasse C2 waren nur zwei Lada und ein Opel Cora vor uns. Zu bemerken ist hier aber, dass diese Teams über weitaus mehr Teilnahmen verfügen. Wir erreichen somit Platz 4. in unserer Klasse C2. Für den zweiten Start bei der Rally Legend ein sehr gutes Ergebnis auch vor dem Hintergrund, dass es sich auf Grund der geänderten Streckenführung der einzelnen Wertungsprüfungen im Prinzip um eine Erstteilnahme handelte.
Ein riesengroßer Dank geht an Hendrik, Josef und Luca für Ihren unermüdlichen Einsatz.
In diesem Sinne Forza Scuderia Teutonia

















































































